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Energiemarkt


Energiewende
Durch das Energiekonzept des Bundesministeriums für Energie und Wirtschaft (BMWi) sind die Energiemärkte nicht mehr nur zuständig für die Bereitstellung von Strom, Gas oder Wärme zu angemessenen Preisen, sondern die Energiemärkte müssen innovative und nachhaltige Lösungen suchen, um die geforderten Kundennutzen mit einen minimalen Energieeinsatz zu realisieren.
Folgende wesentlichen Punkte aus der Energiewende sind zu berücksichtigen:
- Grundlage der Versorgung werden durch erneuerbare Energien erzeugt.
- Es soll eine verbrauchnahe Erzeugung durch dezentrale Systems stattfinden.
- Die Energieeffizienz soll erhöht werden.

Die Erfüllung dieser Punkte erfordert ein Umdenken der Energieversorgungsunternehmen. Die Suche nach effizienten und intelligenten Speicher- und Steuerungstechnologien, die langfristig und nachhaltig nutzbar sind, bestimmen derzeit die Energiemärkte. Dabei wird nicht nur auf das vorhandene Know-How der EVU zurückgegriffen, sondern auch auf unterschiedliche Branchen wie Handwerksbetriebe, Technologiespezialisten oder Online-Anbieter. Durch die Unterstützung der unterschiedlichen Fachbereiche entwickeln sich die Energiemärkte zu dynamischen Märkten.


Neues Digitalisierungsgesetz
Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) entwirft derzeit ein Gesetz zur Digitalisierung der Energiewende.
Durch das Gesetz sollen unter anderem die technischen Mindestanforderungen für die Datensicherheit sowie Schutzprofile unter Berücksichtigung der Richtlinien des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik festgesetzt werden. Auch die Kommunikation von Daten sowie die Zugriffsrechte spielen eine wesentliche Rolle bei dem Gesetzentwurf.
Der Entwurf ist ein wichtiger Schritt die Energiewende voranzutreiben und legt die ersten Rahmenbedingungen fest. Als weiterer wichtiger Schwerpunkt wird der Smart-Meter-Rollout geregelt. Hierdurch wird der Einsatz von intelligenten Zähler und Messsystemen festgelegt. Alle Beteiligten der Energiewende könnten somit eine erste Planungssicherheit und eine realistische Perspektive zur Planung der Investitionen erhalten.


IT-Sicherheitskatalog für Energienetzbetreiber
Die Bundesnetzagentur (BNetzA) hat gemäß § 11 a EnWG einen IT-Sicherheitskatalog veröffentlicht. Darin verpflichten sich die Energienetzbetreiber gewisse Mindeststandards zur IT-Sicherheit einzuhalten und umzusetzen. Dies ist aufgrund der neuen Anforderung der Energiewende und der damit verbundenen Energieversorgung bzw. der Versorgungssicherheit notwendig. Ein wichtiger Bestandteil ist die Daten streng vertraulich zu behandeln und für die Integrität der verarbeiteten Informationen und Systeme zu sorgen. Bis zum 31.01.2018 muss nach einen Verfahren der Deutschen Akkreditierungsstelle (DAkkS), auf Basis DIN ISO/IEC 27001 ein Informationssicherheits-Managementsystem aufgebaut und von unabhängiger Stelle zertifiziert werden. Der Netzbetreiber wird außerdem von der Bundesnetzagentur verpflichtet bis zum einen Ansprechpartner für die IT Sicherheit anzugeben. Die Energienetzbetreiber sollten daher Ihr System eine Risikoanalyse zur Vorbeugung eventueller Sicherheitslücken erstellen sowie die zukünftigen Entwicklungen mit verfolgen, um auf Aktualisierung schnell zu reagieren.


SigLinDe – Standardlastprofile Gas und Neue Aspekte der GABi Gas 2.0
Die Forschungsgesellschaft für Energiewirtschaft (FfE) wurde vom BDEW beauftragt eine Verbesserung der Standardlastprofile im Gassektor zu entwickeln. Im Vorfeld wurden bei der Anwendung des Verfahrens der TU München zur Ermittlung der synthetischen Lastprofile festgestellt, dass es in kalten Perioden zu systematischen Fehler kommt.
Die Codierungen der einzelnen Lastprofiltypen wurden bereits am 01.04.2015 vom BDEW veröffentlicht. Am 30.06.2015 wurde der Leitfaden zur Abwicklung der Standardlastprofile Gas und damit die neuen Profilfunktionen vom BDEW bekanntgegeben. Die Einführung ist für Oktober 2015 geplant und die praktische Anwendung startet ab Dezember 2015. Weitere detaillierte Informationen erscheinen im Rahmen der Kooperationsvereinbarung VIII (KoV VIII).
Durch die Optimierung der Lastprofile wird Ihre Gas SLP-Prognosegüte mit Hilfe der neuen Profilfunktionen erheblich verbessert. Somit unterstützen die neuen Profile die Anforderungen aus GABi Gas 2.0 für den Bereich der Netzkontenabrechnung und deren Publikationssystematik. Eine effiziente Nutzung der neuen Lastprofile wäre eine gute Investition für Ihr Unternehmen. Wir helfen dabei!

Ferner wurde die Harmonisierung der Marktregeln in Europa durch die GABi Gas 2.0 nun auch im Bereich der Bilanzierungssystem im Gassektor vollzogen. Am 26.03.2014 wurden von der EU Änderungen zum Netzkodex der Gasbilanzierung verabschiedet. Diese Änderungen bedeuten für die Verteilnetzbetreiber einen erheblichen Mehraufwand als zum bisherigen System. Beispielweise erfolgen die Netzkontenabrechnung zukünftig täglich und die Datenmeldungen für RLM Lieferstellen wird ebenso ausgeweitet.
Am 19.12.2004 wurde zur Umsetzung des Netzkodexes durch die Bundesnetzagentur ein Beschluss zum Festlegungsverfahren „GABi Gas 2.0“ (BK7-14-020) veröffentlicht. Die bis dahin gültige Festlegung zu Ausgleichsleistungen Gas wurden aufgehoben und die neue „GABi Gas 2.0“ als alleinige Festlegung bestimmt.
Einige Aspekte von „GABi Gas 2.0“ werden im Oktober 2015 umgesetzt. Weitere Maßnahmen werden erst zum 01.10.2016 eingeführt. Sprechen Sie uns an!

Wir sind für Sie da